Sonderprojekt mit Massenmedien

Die Moskauer Tage in Wien fanden vom 14. bis zum 16. Oktober mit Unterstützung des Departements für internationale und Außenwirtschaftsbeziehungen (DIAW) der russischen Hauptstadt, unter Beteiligung des Moskauer Zentrums für internationale Zusammenarbeit, sowie weiterer öffentlicher und privater Strukturen der beiden Hauptstädte statt. Informationsunterstützung kam von russischen und ausländischen Medien, darunter die Nachrichtenagenturen TASS und INTERFAX, die TV-Kanäle «Moskva 24» und WGTRK, die «Rossijskaja Gazeta» („Russische Zeitung“), «Vetchernyaya Moskva» („Moskau am Abend“), die deutschen Ausgaben der Printmedien «Kleine Zeitung», «Salzburger Nachrichten», «Wiener Zeitung», «Kurier», «Oberösterreichische Nachrichten» und anderen mehr.

Die interessantesten Nachrichten, Übersichten, Foto- und Videoreportagen, die anlässlich der Moskauer Tage in Wien veröffentlicht worden sind, haben ihren Platz auf unserer Homepage gefunden.

Kooperation Moskau-Wien in Fakten und Zahlen

Die Beziehungen zwischen Moskau und Wien haben langjährige Tradition und reichhaltige Geschichte. Die ersten Kontakte sind bereits im Jahre 1956 hergestellt worden. 1991 wurde das Memorandum über Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen den beiden Hauptstädten für das partnerschaftliche Zusammenwirken in unterschiedlichen Sphären von Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Entwicklung der kommunalen Wirtschaft und im Gesundheitswesen unterzeichnet.

Heutzutage sind auf dem russischen Markt über 1.200 österreichische Unternehmen aktiv, sowie weitere etwa 500 Firmen mit österreichischer Kapitalbeteiligung. Zu den größten österreichischen Investoren in Russland gehören unter anderem die Strabag (Bauwesen), die Magna International Europe AG (Herstellung von Fahrzeugteilen), Mondi (Holzverarbeitung), Kronospan und Egger (Holzerzeugnisse), Doppelmayr (Infrastruktur für touristische Einrichtungen und Sportanlagen ), sowie die Knill Energy Holding (Hochtechnologieanlagen für die Kabelproduktion). Großinvestitionsprojekte werden in der Energiewirtschaft und im Verkehrswesen umgesetzt, auch im Motorenbau und in der Fahrzeugteileherstellung.

Das russische Ministerium für Wirtschaft und Entwicklung hat mitgeteilt, dass über 60% des in der russischen Wirtschaft akkumulierten österreichischen Kapitals in der verarbeitenden Industrie angelegt sei. Per Jahresanfang 2017 entfielen in der Struktur der in Moskau aufgelaufenen ausländischen Direktinvestitionen (insgesamt 280 Mrd. USD) 78% bzw. 218,4 Mrd. USD auf europäische Investoren. Der Löwenanteil der Direktinvestitionen in Moskau entfiel mit 20,8 Mrd. USD auf Österreich.

Seit 2011 läuft das Aktiviätenprogramm zur Entwicklung der russisch-österreichischen Zusammenarbeit im Bereich Innovation zur Modernisierung der Wirtschaft, das 26 Investitionsprojekte mit einem Gesamtvolumen von etwa 4 Mrd. Euro umfasst. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Austausch von Technologien und Erfahrungen, der Erweiterung der bestehenden wirtschaftlichen Verbindungen und der gegenseitigen Unterstützung bei der Erschließung von Märkten in Drittländern, sowie beim Zusammenwirken von Klein- und mittelständischen Betrieben.