Sonderprojekt mit Massenmedien

Im Gegenzug: Wiener Tage in Moskau

Die vom Departement für internationale und Außenwirtschaftsbeziehungen (DIAW) der russischen Hauptstadt organisierten Moskauer Tage in Wien sind mit einem großen Auftritt des Kadettencorps im Konzertsaal des Kursalons zu Ende gegangen.

Sergej Tscherjomin, Leiter der Delegation aus der russischen Hauptstadt, sagte in seiner Rede vor Politikern, Diplomaten, Vertretern der Geschäftswelt und Kunstschaffenden auf der Abschlusszeremonie der Moskauer Tage, dass das für die russische Hauptstadt «eine einmalige Möglichkeit gewesen ist, über mehrere Tage einen interessanten und nützlichen Dialog mit Geschäftsleuten und Vertretern des Staatsapparates vor Ort zu führen». Er hob besonders hervor, dass Moskau bereits viele Jahrzehnte mit der österreichischen Hauptstadt kooperiere, und dass sich zwischen beiden Städten wunderbare Beziehungen entwickelt hätten. Den Worten des Ministers zufolge gäbe es heute nicht ein Gebiet – ob Wirtschaft oder Bauwesen, ob kommunale Wohnungswirtschaft, Sport oder Kultur – auf dem Moskau und Wien nicht kooperieren würden.

«In den zurückliegenden drei Tagen haben wir mit unseren Wiener Kollegen Erfahrungen im Bereich Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur, sowie zur Schaffung einer sicheren „Smart City“ ausgetauscht, - so S. Tscherjomin. - Eingedenk dessen, dass Moskau und Wien anerkannte Zentren der Weltkultur sind, tauschen wir unsere besten Ausstellungen und unsere besten Musikkollektive untereinander aus».

Während der Moskauer Tage in Wien ist ein ganzer Komplex von wirtschaftlichen, kulturellen und Bildungsveranstaltungen organisiert worden. Zu den bedeutendsten Höhepunkten zählten die Konferenz über geschäftliche Kooperation zwischen Moskau und Wien, die Eröffnung der Fotoausstellung über Moskau auf dem Platz der Menschenrechte, Rundtischgespräche mit Wissenschaftlern und Politikern. Die Delegation der Moskauer Regierung hatte eine Begegnung mit Michael Häupl, Bürgermeister der Stadt Wien. Es gab ein Treffen mit russischen Landsleuten in Österreich, bei dem Probleme des Studiums der russischen Sprache behandelt wurden, sowie der Unterstützung von russischen Landsleuten in Ländern Mitteleuropas.

Im Rahmen eines großen Kulturprogramms hatte das Moskauer Schnittke-Kammerorchester einen Auftritt vor Wiener Einwohnern, außerdem gaben junge russische Musikanten des Kadettencorps ein Konzert. Die Wiener zeigten ihre Begeisterung für die musikalischen Geschenke aus Moskau.

Sergej Tscherjomin wünschte der Stadt Wien und ihren Einwohnern weiteres Erblühen und Wohlergehen und nannte Wien eine wunderschöne und gemütliche Stadt. An die Stadtverwaltung richtete er den Aufruf zu den Tagen der österreichischen Hauptstadt in Moskau im Jahre 2018 oder 2019.